Nachhaltigkeit in der Praxis
Der Erhalt geeigneter Bauteile kann Rückbau, Bauabfall und den Bedarf an neuen Materialien reduzieren. Hier können Sie beispielhaft berechnen, welche Materialmengen in Ihrem Bodenaufbau stecken.
Bausubstanz erhalten
Bauabfall vermeiden
Ersatzmaterialien einsparen
Bodenaufbau im Querschnitt

Fliesenbelag mit Kleber
Estrich
EPS-Dämmung
Betonbodenplatte
Vereinfachter Beispielaufbau, nicht maßstabsgetreu. Der Rechner berücksichtigt Estrich und Dämmung.
Was steckt in Ihrem Boden?
Selbst ausprobieren
Estrich im Bodenaufbau
Dämmstoff im Bodenaufbau
Mögliche vermiedene Ausbau- und Abfallmasse
Die Gewichte sind Schätzwerte anhand der angegebenen Rohdichten. Feuchtigkeit, Bodenbeläge, Folien, Randdämmstreifen und weitere Schichten sind darin nicht enthalten. Ob ein Erhalt fachlich geeignet ist, prüfen wir im Einzelfall.
So rechnen wir
Estrichvolumen (m³) = Fläche (m²) × Estrichdicke (cm) ÷ 100
Dämmstoffvolumen (m³) = Fläche (m²) × Dämmstärke (cm) ÷ 100
Masse (kg) = Materialvolumen (m³) × Rohdichte (kg/m³). Tonnen = Kilogramm ÷ 1.000. Die mögliche vermiedene Ausbau- und Abfallmasse ist die Summe der beiden Materialmassen.
Wir rechnen intern mit ungerundeten Werten. Volumen werden auf höchstens zwei Nachkommastellen, Tonnen auf zwei Nachkommastellen und Kilogramm auf ganze Zahlen gerundet.
Modellannahmen: Zementestrich im trockenen Zustand: 2.000 kg/m³; EPS: 20 kg/m³; XPS: 35 kg/m³. Diese Voreinstellungen sind Modellannahmen innerhalb produktspezifisch unterschiedlicher Werte, keine allgemeingültigen Materialkennwerte.
Die Rechnung zeigt die Materialvolumen eines vereinfachten Bodenaufbaus. Die möglichen Einsparungen beziehen sich auf einen vollständigen Austausch der angegebenen Schichten. Bodenbeläge, Folien, Randdämmstreifen und weitere Schichten sind in dieser Berechnung noch nicht enthalten.
Materialannahmen anpassen
Positive Rohdichten in kg/m³ eingeben. Beim Dämmstoffwechsel wird dessen Modellrohdichte geladen. Eigene Werte gelten bis zum nächsten Wechsel oder Zurücksetzen.
Quellen zu den Beispielrohdichten
Erhalten statt vorschnell ersetzen.
Bausubstanz erhalten
Wir prüfen, welche vorhandenen Bauteile nach fachlicher Bewertung weiter genutzt werden können.
Bauabfall vermeiden
Der Erhalt geeigneter Schichten kann die beim vollständigen Ausbau anfallenden Abfallmengen reduzieren.
Neue Materialien einsparen
Weiter genutzte Bauteile reduzieren den Bedarf an Ersatzmaterialien und den damit verbundenen Herstellungs- und Transportaufwand.
Der Materialrechner dient der Orientierung. Der Energiebedarf für Trocknung hängt unter anderem von Geräten, Laufzeiten und Bedingungen vor Ort ab und wird deshalb nicht beziffert. Die Ergebnisse beschreiben das Materialeinsparpotenzial bei geeignetem Erhalt.
